Projekt 2026 - Inselsommer
Wie Inseln im großen Gelände des Sauerlandparks wirken die Themengärten, die im Jahr der Landesgartenschau 2010 von Profis als Schaugärten angelegt worden sind. Ohne die ehrenamtlichen Kräfte unter der Betreuung des Fördervereins würden diese Juwelen gärtnerischer Gestaltung bereits der Vergangenheit angehören. Und der kräftig renovierte "Inselsommer" passt damit irgendwie auch in die Nähe des Hemeraner Felsenmeers.
Inselsommer
"Reif für die Insel"
(John Donne)
Ein auf besonders viel Tatkraft fußender Verdienst des Fördervereins ist der Erhalt und die Pflege der insgesamt 14 Themengärten, die eigentlich nur für die Landesgartenschau im Jahr 2010 angelegt worden waren waren und die Vielfalt professioneller gärtnerischer Gestaltungsmöglichkeiten demonstrieren sollten.
Wo an anderen Schauplätzen von Landesgartenschauen derartige Anlagen mehr oder weniger schnell unansehnlich oder gleich planiert wurden, sind die Themengärten des Sauerlandparks auch nach anderthalb Jahrzehnten immer noch Schmuckstücke und Hingucker für Besucherinnen und Besucher.
Auch der Themengarten "Inselsommer" mit seinen Wasserflächen und Sitzgruppen erstrahlt jetzt wieder im vollen Glanz. Ungezählte Arbeitsstunden und 23.000 Euro haben der Förderverein und die Park GmbH in die Sanierung dieses Gartens investiert, und das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Eva-Marie Rittinghaus und Ruth Schmitz als Verantwortliche des ehrenamtlichen "Teams Grün" des Vereins sowie die hautptamtlichen Gärtnerinnen und Gärtner des Parks haben ganze Arbeit geleistet. Und mit Claudia Papke ist auch schon eine engagierte und sachkundige Freiwillige gefunden, die sich ab sofort speziell um den "Inselsommer" kümmern wird und dafür sorgt, dass dieser Themengarten so prächtig gepflegt bleibt wie er sich nach Abschluss der Sanierung im Juli 2026 präsentiert.
Den rund 250 Quadratmeter großen Themengarten unterhalb von "Café Flora" prägt eine Wasserfläche, in deren Mitte eine Sitz- und Grillfläche zum Verweilen einlädt. Über Naturstein-Platten ist die Insel zu erreichen. Ein Holzdeck am Rand dient als beliebter Sonnenplatz. Um dieses Zusammenspiel aus Wasser und Stein zu erhalten, habe musste viel investiert werden. Hopfen und Clematis überranken weiterhin die Stahlsäulen an den Eingängen. Seerosen und andere Wasserpflanzen sollen die Algenbildung reduzieren. Neue große Deckchairs laden zum Verweilen ein.
(letzter Abschnitt nach IKZ vom 04.07.2026, oberstes Foto von Ralf Engel IKZ)




